
Das Auge des Wals Ein «Roman in 111 Stücken» des dänischen Autors Arthur Krasilnikoff in der deutschen Übersetzung von Gisela Perlet. In wunderbar lakonischen Bildern und knappen Szenen lässt uns der Autor durch die Augen eines kleinen Jungen Szenen aus einer Kindheit in den 1940er Jahren auf den entlegenen Färöer-Inseln im Nordatlantik miterleben. Der 240 Seiten starke Band, den ich «innen» wie «aussen» gestaltet und gesetzt habe, ist im Frühjahr 2010 im Innerschweizer Verlag Martin Wallimann erschienen.
Der Umschlag basiert auf Fotografien von Jean Tresfon und S. Lützen. Leseschrift ist Hrant Papazians wunderbare TMF Patria, kombiniert mit der weicheren, auf den zweiten Blick fein dissonanten, spannenden FF Legato.


Neuroästhetik In diesem 144-seitigen Band, herausgegeben von Martin Dresler und erschienen im Herbst 2009 im Leipziger Verlag Seemann-Henschel, suchen 16 Autoren nach Querverbindungen zwischen Kunst, Gehirn und Wissenschaft – wahrnehmungspsychologisch, mathematisch oder noch ganz anders. Eine spannende Arbeit, in der mich jeder Text vor neue Herausforderungen stellte. Gesetzt habe ich das Buch in der wunderbaren klassischen, aber nicht langweiligen Whitman von Kent Lew.



Nordlandliebe Diese 160-seitige Anthologie, erschienen im Herbst 2009 im Alpnacher Verlag Martin Wallimann, dokumentiert, hinterfragt und feiert die Skandinavien-Sehnsucht von acht Schweizer SchriftstellerInnen, ihre Liebe zum nördlichen Wind und Regen, zu der Grösse und der Leere der Landschaften.
Ich habe das Buch «innen» wie «aussen» gestaltet und sorgfältig gesetzt – in der auf Lesefreundlichkeit hin entwickelten TMF Patria von Hrant Papazian, deren «wetterfeste» Stabilität und erfrischende Unschnörkligkeit sehr passend schienen – und die ersten glücklichen Kommentare von 86-jährigen Leserinnen treffen schon ein.
Daneben tritt die ITC Franklin für Auszeichnungen und Titeleien auf.
«... [eine] Liebeserklärung in ausgesprochen schöner Buchgestalt» NZZ



Deutsche Philologie in Basel studieren
Freundlich und frisch, aber nicht anbiedernd; farbig, aber nicht laut; zugänglich, aber intelligent: So stellt sich das Deutsche Seminar der Universität Basel in dieser 24-seitigen vierfarbigen Infobroschüre vor. Die Broschüre wendet sich primär an Schulabgänger, die sich für ein Germanistikstudium interessieren, aber nicht so recht wissen, was sie davon erwarten sollen und ob das nicht zu wenig «zukunftsträchtig» ist... Daher gibt es hier nicht nur praktische Informationen über den Ablauf des Studiums, sondern die Broschüre stellt auch erfolgreiche Absolventen der Basler Germanistik in kurzen Interviews vor.
Gestaltung und Satz sind von mir, ebenso ein Teil der Fotografie; die schönen Portraitaufnahmen sind grösstenteils von meinem Kollegen Philipp Suter.
